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TitelKonsultationspapier zu Leitlinien für eine solide Vergütungspolitik gemäß der Richtlinie 2013/36/EU
Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Leitlinie werden die Leitlinien für eine solide Vergütungspolitik (EBA/GL/2015/22, Datensatz 1533) überarbeitet. Die Anpassungen resultieren insbesondere aus den geänderten Vorgaben der Richtlinie (EU) 2019/878 (CRD V, Datensatz 2238) für eine solide Vergütungspolitik der Institute. Mit der Überarbeitung wird die Anforderung, dass die Vergütungspolitik geschlechtsneutral sein sollte, in die Leitlinien zur soliden Vergütungspolitik integriert. Darüber hinaus werden zusätzliche Anforderungen für die Vergütung von Mitarbeitern, deren berufliche Tätigkeit einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil des Instituts auf Einzelebene oder in Gruppenhinsicht hat (sog. identifizierte Mitarbeiter), formuliert. Im Zuge der Überarbeitung konkretisieren die Leitlinien auch Ausnahmeregelungen für die Anwendung bestimmter Anforderungen (Zurückbehaltungsvereinbarungen, Auszahlung in Instrumenten), die für bestimmte Institute in Abhängigkeit von ihrer Größe und für Mitarbeiter mit niedriger variabler Vergütung gelten können. Weitere Überarbeitungen erfolgen für den Anwendungsbereich der Leitlinien, u.a. in Bezug auf Wertpapierfirmen und andere Finanzinstitute, die einem spezifischen Vergütungsrahmenwerk unterliegen. Außerdem werden auf der Grundlage aufsichtlicher Erfahrung von Umgehungsfällen Klarstellungen in die Abschnitte über Abfindungszahlungen und Bindungsprämien eingearbeitet.

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